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Archiv für Oktober, 2011

Mit Öko-Möbeln schöner wohnen

29. Oktober 2011 Keine Kommentare
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Massivholzmöbel für die ganze Familie - flickr.com/Angela Siemon

Holzschutzmittelskandale und Berichte ĂĽber Erkrankungen, die durch Formaldehyd verursacht worden sind, begrĂĽndeten in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts den Trend zum grĂĽnen Wohnen. Ă–kologisches Denken als eine umfassende Weltanschauung ist eine, derer Menschen – selbst wenn sie bisweilen immer noch als “weltfremd” oder “öko” abgestempelt werden – sich nicht zu schämen brauchen.

Umweltgifte und Schadstoffe begleiten das menschliche Leben. Warum also eine zusätzliche Belastung im eigenen Heim zulassen? Die Entscheidung für ökologisches Wohnen ist eine Entscheidung für bewusstes und gesundes Leben. Denn biologische Möbelstücke sind Garant für ein besonderes Wohlfühlklima – die verwendeten Werkstoffe werden als sinnlich, schön und warm empfunden. Das Institut für Nichtinvasive Diagnostik am Joanneum Research in Graz konnte in einer kürzlich veröffentlichten Studie nachweisen, dass Raumausstattungen aus Massivholz die Herzfrequenz senken. Erklärungsversuche dieser positiven Auswirkung sind ätherische Öle im Holz und eine freundlichere Lichtatmosphäre. Ferner kommt es in ökologisch eingerichteten Räumen zu weniger elektrostatischer Aufladung; es bleiben die gesünderen negativen Luftionen erhalten. Öko-Möbel generieren eine bessere Luftqualität im Raum. Die nur mit wertvollen Wachsen oder Ölen behandelten Holzoberflächen filtern Schadstoffe und regulieren die Luftfeuchtigkeit. Gerüche verflüchtigen sich schneller.

Längere Zeit litten Bio-Möbel unter dem Vorwurf, sie wären klobig und unansehnlich. Dies hat sich schon lange geändert! Öko-Möbel der neueren Generation erfreuen durch modernes Design – einige erhalten auch Designerpreise. Wunderbare Lebensmöbel erhält man im qualifizierten Fachhandel oder aus dem Versandhaus. Natürlich hat Qualität seinen Preis – aber wie sagt schon Oma: „Wer billig kauft, kauft teuer!“

Sitzsack: Kindermöbel aber auch Designstück

26. Oktober 2011 Keine Kommentare
Sitzsack by wikimedia F30 Sitzsack: Kindermöbel aber auch Designstück

cc by wikimedia/ F30

Seit Jahrzehnten sind Sitzsäcke ein beliebtes Möbelstück. Vor allem in Kinderzimmern, aber auch in Studentenwohungen sind sie meist in bunter Ausführung zu finden. Jedoch entdecken auch immer wieder Designer den Sitzsack für sich und machen aus ihm schicke Stücke, die sich elegant in moderne Wohnräume einfügen. Aktuell wird der Sitzsack wieder ein Thema.

In den 60er Jahren erfanden die drei italienischen Architekten Piero Gatti, Cesare Paolini und Franco Teodoro das Möbelstück. Sie wollten eine Alternative zu starren Stühlen erschaffen, die sich leicht dem Rücken anpasst. Das Prinzip war relativ schnell gefunden, nur fanden sie nicht auf Anhieb das ideale Material zum Befüllen. Sie probierten es mit Wasser, Sand oder kleinen Bleikügelchen bis sie dann auf Styroporkügelchen kamen.

Schnell wurde der Sitzsack berühmt und beliebt. Aktuell feiert er mal wieder ein Comeback und zwar in einer edlen Form. Schwarzes oder weißes Leder und besondere Formen machen ihn zu einem Hingucker und auch große Liegeinseln sind nach diesem Prinzip zu finden. In den Garten hält er inzwischen dank wasserabweisender Materialen ebenso Einzug.

Luxus im Wohnzimmer: Art Déco Möbel

22. Oktober 2011 Keine Kommentare
dierk schaefer 300x282 Luxus im Wohnzimmer: Art Déco Möbel

cc by flickr/ dierk schaefer

Art Déco Möbel sind mit ihrem klaren Design seit den 1920er bis 1940er Jahren sehr beliebt. Die Art Déco Strömung entstand im Frankreich der 1920er Jahre. Gut erhaltene oder restaurierte Möbel sind heute sehr gefragt und werden zu Höchstpreisen gehandelt.

Was ist Art DĂ©co?
Charakteristisch fĂĽr Art DĂ©co Möbel ist die besondere Verarbeitung hochwertiger Materialien und die flächendeckende Darstellung organischer und floraler Motive, die durch eine elegante Schlichtheit auffällt. Der Stil ist 1925 in seiner heute gängigen Bezeichnung definiert worden: In Paris fand damals die Exposition Art DĂ©coratifs (et Industriels Modernes) statt. Auf dieses Jahr hin wird auch die Geburtsstunde des Möbelstils zurĂĽckdatiert. Geschichtlicher Vorläufer war der Jugendstil – die Möbel des Art DĂ©co jedoch reduzieren den ursprĂĽnglich flieĂźenden Formenstil auf eine geometrische LinienfĂĽhrung und gefälligere Proportionen. Die Designer nutzen sparsame Ornamente – man betont klare Formen und lässt die Materialien wirken. Ebenfalls kontrastieren reine Farben, die stark betont werden. Die gegenwärtigen Möbel dieses Stils zitieren Strömungen des Futurismus, des Kubismus, des Funktionalismus – doch nicht nur aus diesen Epochen der Moderne. Sondern man erinnert auch an den Klassizismus und an altägyptische Kunst.

Art DĂ©co in der Welt des 21. Jahrhundert
Art DĂ©co Möbel haben schwere Formen und verbinden nicht nur Holz, sondern auch Spiegelglas, Chrom und Stahlrohr miteinander. Die geometrischen Formen werden mit volkstĂĽmlichen, stilisiert floralen und exotischen Motivreihen gerahmt – dies kann in abstrakten Motiven oder gezackten Leisten erfolgen. In Ă–sterreich und Deutschland nutzt man einfache Holzarten und Stahl. In Frankreich jedoch verfeinert man die luxuriösen und fantasievollen EinzelstĂĽcke. Hier arbeitet man Eisen, Lack, Emaille, Bronze, Leder, Silber, Glas, Perlmutt und anderes ein – Materialien, die man zwar sparsam, aber wirkungsvoll einsetzt. Die USA kennt den eigenen Stil dieser Möbel. Man zitiert die französische Ăśberschwänglichkeit, nutzt aber unkonventionelle Materialien wie Bakelit oder Aluminium. Zusätzlich kommen Elemente zum Einsatz, die aus dem funktionalen Bauhausstil bekannt sind. Torpedoförmige Schwunglinien lässt man hier an einer Vielzahl von Objekten anbringen – dies sind nicht nur Tische, Regale, Sofas und Sessel, sondern auch Feuerzeuge, Leuchten und Schreibecken. Somit handelt es sich bei der gegenwärtigen Interpretation des Art DĂ©cot um eine Renaissance einer beinahe hundertjährigen Tradition, die bis heute und auch weiterhin viele Variationen erfährt.

Weihnachtliche Tischdekoration

22. Oktober 2011 1 Kommentar

Weihnachtsdekoration 300x202 Weihnachtliche Tischdekoration

Weihnachtsdekoration - flickr/Laenulfean

Ein festlich geschmückter Tisch ist zu Weihnachten einfach unverzichtbar. Die behagliche Atmosphäre die zu diesem besonderen Fest in der Luft liegt, wird dadurch vollends abgerundet. Neben dem edlen Geschirr und hochwertigem Porzellan, welches meist eigens für solche Anlässe aufgetischt wird, kann man mit einer klassischen oder modernen Tischdekoration bei Familie und Freunden für Erstaunen und Entzückung sorgen.

Ob Sie dabei als Untergrund auf klassische Tischdecken zurückgreifen oder einzelne Platzsets verteilen, ist jedem selbst überlassen. Sie sollten sich bei der Gestaltung eines einheitlichen Gesamtbildes besser für eine Farbgruppe entscheiden. Das soll heißen, zwei, maximal drei Farben miteinander kombinieren. Diese Farbgruppen werden durch kleine Akzente wunderbar aufgewertet. So fügen Sie das Ganze harmonisch zusammen. Kann man Rot-, Lila- oder Grüntöne geradezu perfekt mit Gold verbinden, bilden dagegen Blau-, Gelb- oder Fliederfarbende Gegenstände mit Silber eine stimmige Einheit.

Ein Organzaband in der Mitte, welches man leicht gerafft auslegt oder kleine Tannenzweige bilden dabei einen harmonischen Mittelpunkt. Doch auch ein Tischläufer mit weihnachtlichen Motiven oder die etwas günstigere Variante mit ausgelegten Weihnachtsservietten bilden einen schönen Untergrund für weiteres Dekomaterial.

Dann können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Neben einzelnen Kerzen oder einem pompösen Kerzenleuchter kann man natürlich auch den Adventskranz auf dem Tisch platzieren. Nimmt dieser allerdings schon sehr viel Platz in Anspruch. Haben Sie noch ein wenig Christbaumschmuck übrig, können Sie diesen einzeln oder mit anderen Dekosachen zusammen auf dem Tisch verteilen. Sie werden erstaunt sein, wie hübsch sich Christbaumkugeln, Strohsterne oder Holzanhänger auf ihrem Tisch machen. Eine ebenfalls günstige Variante ist, das Dekorieren mit Naturprodukten. Kiefernzapfen, Weidenknebel und getrocknete Früchte wie Orangen-, Apfel- oder Zitronenscheiben machen sich auf dem Tisch ebenso gut wie duftige Zimtstangen, Stern-Anis oder Nelken.

Hat man viel Platz zur Verfügung kann man auch Figuren, vielleicht mit dem Hintergrund einer kleinen Geschichte, auf dem Tisch verteilt aufstellen. Neben Weihnachtsmännern, Tannenbäumen, und Engeln, können dies auch kleine Schlitten oder Geschenkepäckchen sein. Etwas weniger üppig wirken hingegen kleine Streuteile aus Holz in Form von Sternen oder Tannenbäumen.

Möchten Sie für Ihre Gäste etwas persönliches in die Tischdekoration integrieren, platzieren Sie auf den einzelnen Tellern kleine Jute- oder Organzasäckchen. Mit einer edlen Schleife zugebunden und Streudeko beklebt, können Sie diese individuell für jeden Gast befüllen.

Kräutersträuße in der Küche: Gesund, lecker und dekorativ

19. Oktober 2011 Keine Kommentare
Kräuter by flickr Shawn Allen Kräutersträuße in der Küche: Gesund, lecker und dekorativ

cc by flickr/ Shawn Allen

Frische Kräuter bringen nicht nur Geschmack ins Essen, sondern sind dabei noch sehr gesund. Wenn sich dies noch mit einer entsprechenden Optik kombinieren lässt, ist dies doch wunderbar! Töpfe mit Kräutern sind in der Küche an sich ja schon ein schönes Dekoelement, jedoch nicht alle Küchen verfügen über einen geeigneten Platz für die Pflanzen und zudem benötigen sie natürlich auch die entsprechende Pflege.

Sträuße von getrockneten Kräutern sind hier die ideale Lösung! Dafür erntet man Salbei, Thymian, Rosmarin und Co. am besten kurz vor der Blüte, dann haben sie das beste Aroma. Man bindet sie nun zu kleinen Sträußen, die man an kopfüber an einem schattigen, luftigen und trockenen Ort aufhängt.

Schön sieht es aus, wenn man sie nun an einer Leine an einer schönen Stelle in der Küche spannt. So hat man beim Kochen immer frische Kräuter zur Hand und auch sonst hinterlassen sie einen herrlichen Duft. Wichtig ist nur, dass die getrockneten Kräuter keine Sonne abbekommen. Wer Angst vor Verwechslungen hat, befestigt einfach beispielsweise beschriftete Wäscheklammern an den jeweiligen Kräutern.