Früher waren Fliesen vor allem eins: eckig. Entweder quadratisch oder eben rechteckig. Und heute? Natürlich sind die allermeisten Fliesen im Handel immer noch rechteckig – aber, was früher unvorstellbar gewesen wäre: es gibt sie auch in zahlreichen anderen teils sehr ausgefallenen geometrischen Formen. Rund oder achteckig sind noch die gängigsten Varianten. Manche Hersteller bieten Fliesen an in Rautenform, welche dann verlegt auf der Fläche wie dreidimensional wirken – hiermit lassen sich unglaubliche Effekte erzielen.
Erhältlich sind auch solche Fliesen, die nicht nur einen 3D-Effekt vorgaukeln sondern tatsächlich dreidimensional sind. Solche Fliesen kann man aber natürlich nur an der Wand verlegen, wo sie dann z.B. an eine unregelmäßige Felsenwand erinnern – am Boden sollte die Fläche ja schon eben sein.
Oder die Fliesen sind vier- fünf- oder sechseckig als Trapeze oder ähnliche asymmetrische Formen und werden aber genau zusammenpassend verlegt. So entsteht ein interessantes unregelmäßiges Muster. Dann gibt es auch solche, die auf den ersten Blick aussehen wie Kieselsteine – für diejenigen, die den Naturlook bevorzugen.
Aber nicht ausschließlich durch extravagante Formen sondern natürlich auch durch das Material lässt sich die Optik beeinflussen: Wer es edel und kühl mag, kann asymmetrische Fliesen aus Edelstahl wählen – ein ganz besonderer Effekt ist garantiert!
Terrassenbeläge auch Holz sind absolut im Kommen. Durch die natürlichen Eigenschaften des Holzes ist es ideal zur Verwendung von Bodenbelägen bei Terrassen: im Sommer heizt es sich nicht so stark auf wie Platten und in der Übergangszeit ist Holz angenehm fußwarm. Außerdem ist es eben ein Naturmaterial und sieht zudem richtig edel aus – je nachdem allerdings, für welche Art von Holz man sich entscheidet.
Da Terrassen meist nicht überdacht und somit den Wetterbedingungen voll ausgesetzt sein, sollte man sich für ein möglichst robustes Holz entscheiden: Eiche, Douglasie oder Lärche bieten sich hier an. Diese Holzarten müssen nicht einmal behandelt werden.
Oder man entscheidet sich für Nadelhölzer, am besten jedoch kesseldruckimprägniert.
Der Trend bei den verwendeten Hölzern geht allerdings immer mehr in Richtung tropischer Holzsorten die meist eine ausgeprochen edle Optik mit sich bringen; beispielsweise Bangkirai. Bei diesen Holzsorten sollte man unbedingt Wert auf das FSC-Gütesiegel legen, welches sicherstellt, dass das Holz nicht aus Raubbau stammt.
Eine Holzterrasse bietet darĂĽber hinaus den Vorteil, dass sie einfach zu verlegen ist. Beachten muss man allerdings eine gute Unterkonstruktion und eine ausreichend groĂźe Fugenbreite, damit das Wasser ablaufen und das Holz arbeiten kann.
Bei den erhältlichen Hölzern gibt es Resistenzklassen, die besagen, wie lange das Holz z.B. auch ohne Imprägnierung hält. Ein nicht imprägniertes Holz wird aber mit der Zeit immer eine sogennante Patina bekommen – eine leichte Graufärbung. Wer dies nicht mag, muss das Holz vorher und im Laufe der Zeit immer mal wieder mit Öl oder Wachse behandeln, dieser Vorgang macht das Holz resistenter.
Korkboden ist zwar im Kommen aber immer noch längst nicht so bekannt und beliebt wie sein ” groĂźer Bruder”, das Holzparkett. Zu unrecht.
Korkparkett hat viele durchaus positive Eigenschaften und wer diese kennt, wird sie so schnell nicht mehr missen wollen.
Kork ist sehr kontaktwarm beim Laufen und zudem absoult unempfindlich und trittschalldämmend. Macken doer Schrammen fallen so gut wie überhaupt nicht auf. Durch diese ausgesprochen große Belastbarkeit wird Kork mittlerweile nicht nur in Privathaushalten sondern oft auch in Arztpraxen oder Kindergärten eingesetzt – mit einer sehr langen Haltbarkeit von teils ü ber 20 Jahren. In Kinderzimmern ist dieser Bodenbelag geradezu prädestiniert: warm und absolut robust.
Man kann Korkparkett – so wie jedes andere Parkett – lackieren oder ölen. Dementsprechend sollte dann natürlich die richtige Pflege aussehen.
Es gibt mittlerweile sehr viele unterschiedliche Kork-Looks: von rusitkal bis ellegant voll hell bis dunkel oder aber gefärbt, mit wenig oder viel Maserung – je nach Geschmack und Einrichtungsstil. Es gibt Korkparkett zum Klicken oder auch zum Kleben – oder wie wär´s mit Korkparkett im Holz-Parkett-Look? Alles ist möglich - hierzu wird mittels Digitaldruck der Korkboden so bedruckt, dass er einem „echten“ Parkettboden zum Verwechseln ähnelt – mit allen Vorteilen, die Kork eben so hat.
 Bambus in der Wohnung ist absolut trendy: bringt es uns doch einen Hauch von Eleganz und Exotik ins Heim. Egal ob als Parkett im Wohnzimmer, als Sichtschutz neben dem Arbeitstisch, in der Küche oder im Garten: Bambus ist vielseitig, ästhetisch und robust. Bambus gehört zu den ältesten Nutzpflanzen überhaupt und bietet im Wohnbereich viel Vorteile. Nennenswert sind hier ganz besonders die ökologischen Eigenschaften, da Bambus sehr schnell nachwächst.
Fangen wir mal ganz „grundlegend“ an mit der Betrachtung des Bambus: wie wäre es mit einem edlen Bambusparkett? Durch den speziellen „Nodien“-Look (Jahresringe am Bambus) durchaus etwas Besonderes. Bambus ist als Fußbodenbelag sehr belastbar – sogar robuster als Eiche.
Oder haben Sie schon mal über Bambusmöbel nachgedacht? Möbel aus Bambus sind einzigartig und elegant.
Meist ehr bekannt sind bei uns Bambusteppiche in allen erdenklichen Variationen: für den Fußboden, als Untersetzer auf dem Tisch, als Tischläufer oder als Badezimmervorleger.
Wer erst mal klein anfangen will kann auch seine Wohnung modische Accessoires aus Bambus aufpeppen: es gibt die unterschiedlichsten Variationen von Lampen- Stehlampen, Tischlampen, Hängelampen – die alle ine ungeahnte Eleganz und Exotik ausstrahlen.
Genauso gut macht er sich in der KĂĽche: ein Messerblock , eine Obstschale oder…?
Auch ein Paravent aus Bambus lässt sich sehen: undurchsichtig aber nicht ganz blickdicht und somit optisch eher „leicht“ – passend fĂĽr alle Gelegenheiten. Probieren Sie es aus!
Parkett ist ein sehr beliebter Bodenbelag im ganzen Haus: natĂĽrlich, warm, optisch ansprechend und pflegeleicht. Nur: wie sieht es mit der Versiegelung aus? Lack oder Ă–l? Ă–l oder Wachs?
Da scheiden sich erfahrungsgemäß sie Geister. Die einen schwören auf Lack, die anderen würden ihren geölten Boden um nichts in der Welt wieder eintauschen.
Ein geölter Parkettboden hat aber viele Vorteile: Das Holz behält seine natürliche Optik und wird nicht „versiegelt“ und somit zugeklebt. Die Poren bleiben offen, das Holz kann atmen – es „lebt“.Geölter Parkettboden ist wärmer und – wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet – langlebiger und unempfindlicher als lackiertes Parkett.
Bei der Pflege allerdings sollte man folgendes beachten: Niemals mit Microfasertüchern wischen – diese würden ja das Öl entfernen. Normalerweise wird geöltes Parkett einmal in 2 – 4 Wochen nass gewischt. Ins Wischwasser kommt ein zum Parkett passendes Pflegeöl, so dass die pflegende und schützende Ölschicht nach und nach immer robuster wird. Meist wird noch ein 2. Eimer mit klarem Wasser benötigt um nicht das Schmutzwasser immer wieder aufzubringen. Kratzer fallen weniger auf – schließlich gibt es keine versiegelte Oberfläche, die verletzt werden könnte. Flecken sollten möglichst gleich beseitigt werden – wenn allerdings doch mal was zurückbleibt, kann man einen geölten Boden problemlos stellenweise abschleifen und nachölen.
Geöltes Parkett besticht immer wieder durch die natürliche Optik und durch einen elden matten Look – oder bei Verwendung von Wachs durch einen leichten matten Glanz.
Follower: 20
Fans: 5