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Artikel Tagged ‘Bodenbelag’

Make-Up fĂĽr alte Fliesen

30. April 2012 Keine Kommentare

Fliesen 300x202 Make Up fĂĽr alte Fliesen

Fliesen - flickr/onnola

Vermiesen euch die hässlichen Fliesen in Bad oder Küche stets die gute Laune? Erlaubt das leider nicht üppig gefüllte Bankkonto keine umfassende Erneuerung? Dann auf zum nächsten Baumarkt.

Hier findet ihr Kunststofffarben, wasser- und weitgehend abriebfest, die ihr einfach mit einer Schaumstoff-Rolle gleichmäßig auftragt. Vorher unbedingt die alten Fliesen mit zum Beispiel Brennspiritus gründlich von alten fettigen Rückständen befreien. Die Übergänge zu den nicht zu streichenden Flächen exakt mit Klebeband abdecken. Ihr könnt aus 15 verschiedenen Sanitärfarben wählen, die sich auch noch zu weiteren Varianten mischen lassen. Wer nach dem Anstrich wieder Fugen haben will, bringt spezielle Klebestreifen auf. Wenn ihr die Fliesen ausschließlich mit sanften Neutralreinigern putzt und auf aggressive Putzmittel verzichtet, werden ihr schnell und für lange Zeit wieder gut gelaunt Bad oder Küche betreten.

Aber aufgepasst: In vielen Mietwohnungen ist das Übermalen der Fliesen nicht erlaubt, auch wenn sie die Augen noch so sehr beleidigen. Für diese Fälle gibt es ein System, bei dem sich noch nach Jahren die obere, neue Fliesenschicht wieder spurlos ablösen lässt. Dieses Fliesen-Wechselsystem
(z.B. Kernlift von Uzin) besteht aus Fliesengrund, Vliesfixierung, Wechselvlies. Was ihr noch benötigt sind Fugenmaterial und flexibler Klebemörtel. Zunächst den alten Belag säubern und bei saugenden Untergründen wie alten Holzböden eine Grundierung auftragen. Dann folgt die Fixierung, eine Art Klebeanstrich. Darauf wird faltenfrei ein Vlies gelegt. Nach 24 Stunden kann das Vlies mit Klebemörtel bestrichen und die neuen Fliesen eingebettet werden. Am nächsten Tag könnt ihr verfugen. Muss der neue Belag später wieder verschwinden, sind zwar an einer Ecke einzelne Fliesen vorsichtig abzustemmen, die übrige Fläche lässt sich aber leicht samt Vlies vom Untergrund lösen.

Wer hässliche Fußböden aus beispielsweise PVC oder Linoleum verschönern will, sollte jedoch auch bei diesem System vorher den Vermieter befragen, denn bisweilen sind nach der Neuverlegung die Türen entsprechend zu kürzen.

Mit diesen Lösungen ohne mühsames Abstemmen alter Fliesen verbunden mit Lärm, Schmutz und Staub werden nicht nur Bad und Küche strahlen, sondern hoffentlich ihr auch.

Fliesenlegen: Mängel lassen sich im Vorfeld vermeiden

20. Juli 2011 Keine Kommentare
Fliesenlegen by flickr hmboo Fliesenlegen: Mängel lassen sich im Vorfeld vermeiden

cc by flickr/ hmboo

Mängel beim Bau sind grundsätzlich ärgerlich, doch häufig hätten sie sich im Vorfeld vermeiden lassen. So gehen beispielsweise Fehler beim Fliesenlegen ganz schön ins Geld. Eine aktuelle Umfrage des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe unter Sachverständigen hat ergeben, dass mangelhaft verlegte Fliesen, Platten, Mosaik- oder Estrichböden den Betroffenen im Schnitt gut 9.000 Euro kosten.

Meist seien hier Handwerker schuld, die keine ausreichende Qualifikation haben. Seit 2004 gibt es in den entsprechenden Branchen keine Meisterpflicht mehr, so dass man noch genauer auf die Eignung der Handwerker achten mĂĽsse. Eine ausreichende Ausbildung in diesem Bereich, wie ein Meisterkurs, seien wichtig.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal könne sein, dass der Handwerker Mitglied einer regionalen Bauinnung ist, denn diese seien meist auf dem neuesten Stand. Aber auch der Kunde selbst sollte sich im Vorfeld genau seine Wünsche und Pläne überlegen. Die Kosten steigen nicht selten, da der Kunde es sich während der Arbeiten anders überlegt und nun doch Dinge anders gemacht haben möchte.

Terrasse aus Holz

24. Januar 2011 1 Kommentar

Terrassenbeläge auch Holz sind absolut im Kommen. Durch die natürlichen Eigenschaften des Holzes ist es ideal zur Verwendung von Bodenbelägen bei Terrassen: im Sommer heizt es sich nicht so stark auf wie Platten und in der Übergangszeit ist Holz angenehm fußwarm. Außerdem ist es eben ein Naturmaterial und sieht zudem richtig edel aus – je nachdem allerdings, für welche Art von Holz man sich entscheidet.

Da Terrassen meist nicht überdacht und somit den Wetterbedingungen voll ausgesetzt sein, sollte man sich für ein möglichst robustes Holz entscheiden: Eiche, Douglasie oder Lärche bieten sich hier an. Diese Holzarten müssen nicht einmal behandelt werden.

Oder man entscheidet sich für Nadelhölzer, am besten jedoch kesseldruckimprägniert.

Der Trend bei den verwendeten Hölzern geht allerdings immer mehr in Richtung tropischer Holzsorten die meist eine ausgeprochen edle Optik mit sich bringen; beispielsweise Bangkirai. Bei diesen Holzsorten sollte man unbedingt Wert auf das FSC-Gütesiegel legen, welches sicherstellt, dass das Holz nicht aus Raubbau stammt.

Eine Holzterrasse bietet darĂĽber hinaus den Vorteil, dass sie einfach zu verlegen ist. Beachten muss man allerdings eine gute Unterkonstruktion und eine ausreichend groĂźe Fugenbreite, damit das Wasser ablaufen und das Holz arbeiten kann.

Bei den erhältlichen Hölzern gibt es Resistenzklassen, die besagen, wie lange das Holz z.B. auch ohne Imprägnierung hält. Ein nicht imprägniertes Holz wird aber mit der Zeit immer eine sogennante Patina bekommen – eine leichte Graufärbung. Wer dies nicht mag, muss das Holz vorher und im Laufe der Zeit immer mal wieder mit Öl oder Wachse behandeln, dieser Vorgang macht das Holz resistenter.

Korkparkett

19. Januar 2011 Keine Kommentare

Korkboden ist zwar im Kommen aber immer noch längst nicht so bekannt und beliebt wie sein ” groĂźer Bruder”, das Holzparkett. Zu unrecht.

Korkparkett hat viele durchaus positive Eigenschaften und wer diese kennt, wird sie so schnell nicht mehr missen wollen.

Kork ist sehr kontaktwarm beim Laufen und zudem absoult unempfindlich und trittschalldämmend. Macken doer Schrammen fallen so gut wie überhaupt nicht auf. Durch diese ausgesprochen große Belastbarkeit wird Kork mittlerweile nicht nur in Privathaushalten sondern oft auch in Arztpraxen oder Kindergärten eingesetzt – mit einer sehr langen Haltbarkeit von teils ü ber 20 Jahren. In Kinderzimmern ist dieser Bodenbelag geradezu prädestiniert: warm und absolut robust.

Man kann Korkparkett – so wie jedes andere Parkett – lackieren oder ölen. Dementsprechend sollte dann natürlich die richtige Pflege aussehen.

Es gibt mittlerweile sehr viele unterschiedliche Kork-Looks: von rusitkal bis ellegant voll hell bis dunkel oder aber gefärbt, mit wenig oder viel Maserung – je nach Geschmack und Einrichtungsstil. Es gibt Korkparkett zum Klicken oder auch zum Kleben – oder wie wär´s mit Korkparkett im Holz-Parkett-Look? Alles ist möglich - hierzu wird mittels Digitaldruck der Korkboden so bedruckt, dass er einem „echten“ Parkettboden zum Verwechseln ähnelt – mit allen Vorteilen, die Kork eben so hat.

Geöltes Parkett

31. Dezember 2010 Keine Kommentare

Parkett ist ein sehr beliebter Bodenbelag im ganzen Haus: natĂĽrlich, warm, optisch ansprechend und pflegeleicht. Nur: wie sieht es mit der Versiegelung aus? Lack oder Ă–l? Ă–l oder Wachs?

Da scheiden sich erfahrungsgemäß sie Geister. Die einen schwören auf Lack, die anderen würden ihren geölten Boden um nichts in der Welt wieder eintauschen.

Ein geölter Parkettboden hat aber viele Vorteile: Das Holz behält seine natürliche Optik und wird nicht „versiegelt“ und somit zugeklebt. Die Poren bleiben offen, das Holz kann atmen – es „lebt“.Geölter Parkettboden ist wärmer und – wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet – langlebiger und unempfindlicher als lackiertes Parkett.

Bei der Pflege allerdings sollte man folgendes beachten: Niemals mit Microfasertüchern wischen – diese würden ja das Öl entfernen. Normalerweise wird geöltes Parkett einmal in 2 – 4 Wochen nass gewischt. Ins Wischwasser kommt ein zum Parkett passendes Pflegeöl, so dass die pflegende und schützende Ölschicht nach und nach immer robuster wird. Meist wird noch ein 2. Eimer mit klarem Wasser benötigt um nicht das Schmutzwasser immer wieder aufzubringen. Kratzer fallen weniger auf – schließlich gibt es keine versiegelte Oberfläche, die verletzt werden könnte. Flecken sollten möglichst gleich beseitigt werden – wenn allerdings doch mal was zurückbleibt, kann man einen geölten Boden problemlos stellenweise abschleifen und nachölen.

Geöltes Parkett besticht immer wieder durch die natürliche Optik und durch einen elden matten Look – oder bei Verwendung von Wachs durch einen leichten matten Glanz.

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